Landwirtschaft

Seit dem Sommer 2013 gehören wir dem Bioland-Verband an. Statt der Unkrautbekämpfung mit der Pflanzenschutzspritze wird gestriegelt und gehackt und vieles über die erweiterte Fruchtfolge reguliert. Wir bauen heimische Eiweißpflanzen, wie Ackerbohnen, Kleegras und Erbsen an. All diese Pflanzen sind wichtige Eiweißlieferanten für unsere Tiere.

Das Futter stammt zum größten Teil von unseren eigenen Flächen. Fehlende Futterkomponenten bekommen wir von Biobetrieben aus der Region. Den Mist und Jauche fahren wir als Dünger wieder auf unsere Äcker und schließen somit den Kreislauf. Wir bauen mehr Kulturen als bislang an, unter anderem auch Kleegras, welches den Stickstoff aus der Luft bindet und somit den nachfolgenden Kulturen zur Verfügung stellt. Das Kleegras wird auch für unsere Schweine zu Silage verarbeitet. Die Erträge können je nach Ackerfrucht um bis zu 40% geringer ausfallen, was auch daran liegt, dass keine chemischen Pflanzenschutzmittel und keine synthetisch hergestellten Mineraldünger eingesetzt werden.

 

Für die Direktvermarktung bestellen wir außerdem zwei kleine Flächen mit Kartoffeln und Kürbis.
Die höheren Preise für Bioprodukte entstehen durch die geringeren Erträge und den höheren Arbeitsaufwand, der z.B. durch die mechanische Unkrautbekämpfung entsteht.

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